Umweltgefährdung

Eine Umweltgefährdung liegt vor, wenn die Umweltmedien (Wasser, Boden, Luft, Tiere und Pflanzen) als elementare Lebensgrundlage des Menschen zwar noch nicht verletzt wurden, jedoch für diese bereits eine Gefahr geschaffen wurde.

Die meisten Umweltstraftaten (siehe Umweltstraftat) sind abstrakte Gefährdungsdelikte, welche Tätigkeiten unter Strafe stellen, die der Gesetzgeber als generell gefährlich einstuft, so z.B. §§ 325 Abs. 2, 327, 328 Abs. 1, 2 StGB.

Es sind jedoch auch potentielle Gefährdungsdelikte, z.B. § 325 Abs. 1, 326 Abs. 1 Nr. 4 StGB und konkrete Gefährdungsdelikte, z.B. § 328 Abs. 3 StGB zu finden. Bei konkreten Gefährdungsdelikten reicht eine generelle Gefährlichkeit nicht aus, vielmehr muss der Täter das geschützte Rechtsgut, also die Umwelt, in eine nahe, konkrete Gefahr gebracht haben.

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